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Bei dem ganzen Gejammer all die Jahre hindurch mal wieder Fakten.
Fragt sich nur, wann das nächste Gejammer, gepaart mit den gewohnt peinlichen Drohungen, wieder losgeht.
Die steuergünstigsten Orte DER WELT
Hi
19 Minuten Zeit?
Ich bin sicher, ihr habt 19 Minuten schon dümmer verbracht. Alleine die Tatsache, dass man ihn wieder ausgeladen hat, ist es wert, sich die Zeit zu nehmen. Der Rest sowieso.
Peace & Freedom / ivo
Der Aufstand des Gewissens (Artikel auf 20Minuten)
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20minuten warnte mit dem Hinweis, beim Anblick des Videos könnten persönliche Gefühle verletzt werden. Ich würd’ sagen, es ist allerdings zu hoffen, dass beim Anblick solcher Bilder noch immer persönliche Gefühle verletzt werden! Was wären wir sonst?
Auch was das angeht, ist es längst Zeit für „Peace & Freedom“.
Einsortiert unter: IVO 3, private | Tags: Blick, DOK, Facebook, Patent Ochsner, Peace and Freedom, Schweizer Armee, Tagesanzeiger
…entschuldigung – war kurz weg. Aber das ist offenbar gar nicht gross aufgefallen – hab ich also nochmals Schwein gehabt!
Wir haben die Tage erfreulich viele positive Feedbacks sowohl zum neuen Song und zum dazu gehörenden Video als auch zur ESC-Kandidatur bekommen. Da freu ich mich natürlich! Weil, ich hab ja nicht nur aus purer Freude und voller Begeisterung für Musik-Wettbewerbe da mitgemacht habe – sondern vor allem deshalb, weil ich der Meinung bin, dass es ein starker Song mit einer noch wichtigeren Message ist.
Teilweise waren die Reaktionen auf’s Video aber schon auch sehr kontrovers – deshalb wollte ich hier mal wieder ein paar Worte darüber verlieren.
Dass die Reaktionen kontrovers sind, find’ ich überhaupt nicht schlecht. Das bedeutet ja, dass sowohl der Song als auch das Video offenbar etwas auslösen. Auch war’s überhaupt nicht unsere Absicht, irgend jemanden vor den Kopf zu stossen. Ganz im Gegenteil. Klar, wir wollten aufrütteln. Umso mehr war ich ab gewissen Reaktionen aber auch etwas “überrascht“…um’s mal unverbindlich zu formulieren.
Wie auch immer, auf jeden Fall respektiere ich natürlich, wenn gewisse Bilder im Video vielleicht nicht „jederfraus“/jedermanns Sache sind. Einige der Argumente jedoch versteh’ ich weniger…
Es gibt, was die kritischen Stimmen angeht, ja so ziemlich alles zu hören resp. zu lesen. Von „Standard-Bilder, uralt, klischiert und schon zig-mal gesehen“ (als ob’s damit weniger schlimm würde), über „billiger Trick um Aufmerksamkeit zu erhaschen“ bis zu „erschütternd – muss man so etwas zeigen, um die Menschen aufzurütteln?“
Ich finde, ja, man muss.
Weil, es nützt ganz offensichtlich nichts, wenn, wie seit ewigen Jahren üblich, die nackten und vielfach brutalenTatsachen erst nach Mitternacht in unzähligen DOK’s angesprochen und gezeigt werden. Um die Zeit schlummern wir nämlich alle friedlich. Und ändern tut sich genau nichts.
Bei uns können schon 12-jährige Kids derbste Gewalt im Kino und auf DVD’s ansehen, von Computer-Games ganz zu schweigen. Scheint alles akzeptiert und weiter kein Problem zu sein.
Vor ein paar Tagen war auf BLICKOnline (und später auch in anderen Medien) in einem dreiminütigen Video zu sehen, wie ein zweijähriges Kind in China drei mal hintereinander überfahren wird – und danach 18 (!!) Menschen ohne mit der Wimper zu zucken daran vorbei latschen. Es zerreisst einem das Herz… und man fragt sich, wie krank wir geworden sind.
Über 80’000 mal wurde dieses Video mittlerweile alleine auf BLICKOnline angewählt.
Und selbstverständlich schaltet BLICK davor zuerst mal einen schicken und ganz bestimmt einträglichen 25 Sekunden-Werbespot. Nicht zum ersten mal. Pietät und Mitgefühl scheinen Fremdwörter zu sein. Aber so was ist offenbar opportun, schliesslich geht’s um’s Geschäft. Wo aber sind da die empörten Kommentare? Wo die Kritik? Wo der Protest? Fehlanzeige. Darüber regt man sich scheinbar nicht auf.
Dasselbe mit Gaddafi’s Ende. Während Tagen kann die Öffentlichkeit problemlos und minutenlang auf diversen Online-Medien dabei zuschauen, wie, Zitat Tagesanzeiger “… in schockierenden Szenen ein Tyrann gezeigt wird, der blutverschmiert am Boden liegt und auf den brutal eingeschlagen wird. Man kann es nicht anders beschreiben – schockierendes Material und eine regelrechte Bilderorgie, die nur so von Blut triefte…“ Wo blieb da die Entrüstung? Die Kritik der bestürzten Bevölkerung? Ich hab nichts finden können.
Noch schlimmer, den Leserkommentaren nach zu urteilen beschleicht einen ja fast das Gefühl, ein Teil der Leute empfinde bei dieser Form der Gewalt sogar Genugtuung und befürworte in letzter Konsequenz auch Selbstjustiz. So nach dem Motto “Recht so. Schliesslich hat er’s ja verdient.“ Gleichzeit wird seit ein paar wenigen Monaten eifrig unter den Teppich gewischt, dass neben anderen Ländern auch unser Land während Jahrzehnten zig Milliarden von diesem offenbar so grauenhaften Despoten gehortet und ihn hofiert hat.
Es ist wie immer, dreht der Wind, haben’s alle schon längst gewusst.
Nun, wir haben in unserem Video keine toten Despoten gezeigt. Wir haben weder dem Tod noch der Gewalt gehuldigt, geschweige denn, damit auch noch Kohle gemacht. (Im Gegenteil, der Song ist, lange bevor er überhaupt richtig produziert und veröffentlicht ist, jetzt schon illegal downloadbar. Super, nicht?)
Nein, wir zeigen nur einen ganz kleinen Ausschnitt dessen, was zehntausendfach auf YouTube zu finden und jeden Tag in der Tagesschau zu sehen ist – wenn man denn auch hinschauen will. Und vor allem, wir zeigen nur einen ganz kleinen Ausschnitt des Leids und des Unrechts, das seit viel zu langer Zeit den Menschen und insbesondere den Kindern und ihren Müttern auf dieser Welt tagtäglich und tausendfach angetan wird. Das ist Realität.
Nur, diese Realität lässt sich nun mal leider nicht „neutral“, mit rosa Filter und in schickem iDesign nett verpackt darstellen. (Oder “clever vermarkten“… je nach dem, wie man’s sehen will.) Es wäre den Opfern Unrecht getan.
Was das dann auch noch mit „Effekthascherei“ zu tun haben soll, ist mir schleierhaft – zumal ich ja für einmal nicht von tanzenden Blumenkindern und “Sunshiny Days“ singe.
Ich hab den Song geschrieben, weil ich finde, dass das ein Ende haben muss.
Bühne Huber singt im Patent Ochsner-Song „Chäuer“: “Säg wer wett scho gärn im Chäuer wohne, we me weiss was me vom Dach us cha gseh.“ Vielleicht tu’ ich ihm mit meiner Auslegung ja Unrecht – nichts desto trotz bringt er’s damit auf den Punkt.
Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Menschen aus allen Ecken dieser Erde zu uns kommen wollen, solange wir (die so genannt “Erste Welt“) uns all ihrer Lebensgrundlagen bedienen, wie’s uns grad passt. Wir müssen uns nicht wundern, wenn Millionen Menschen in Europa (und dazu gehören wir nun mal, ob uns das passt oder nicht) das “gesegnete Land“ sehen, solange wir nicht dafür einstehen, dass dieses Elend ein Ende haben muss und solange wir nicht bereit sind, für das Recht aller Menschen auf gleiche Chancen, auf Nahrung, Bildung, Gesundheit, Wohlstand und Frieden einzustehen. Und dafür auch Konsequenzen in Kauf zu nehmen.
Abgesehen davon, wir würden ohne jeglichen Zweifel dasselbe tun wie sie, würd’s uns auch nur ansatzweise so gehen. Sie hier einfach mit allen Mitteln gleich wieder loswerden wollen, wird immer zu kurz greifen.
Nein, es braucht eine konsequente Haltung. Frei von Doppelmoral, Heuchelei und Profitdenken. In etwa so wie der Mann am Ende des Videos, der mit nichts ausser einer Plastiktüte vor einen anrollenden Panzer steht. Genau darum geht’s letztendlich in “Peace & Freedom“.
Drum, ab einem solchen Video zu erschrecken und sich über nichts anderes als die Realität zu mokieren, nur weil wir uns hier leider nur Wohlfühl-Entertainment gewohnt sind und uns in unserer Gemütlichkeit gestört fühlen, reicht nicht. Und wegschauen gilt nicht. Weil wegschauen nie etwas ändern wird. Es ist aber Zeit, dass sich was ändert. Und solange auch unser Land immer noch gute Geschäfte mit Diktatoren, Unterdrückern, Despoten und Tyrannen auf dieser Welt macht, ist es meiner Meinung nach sehr wohl angebracht, wenigstens die Folgen aufzuzeigen. Auch die brutalen Folgen.
Unser Parlament hat grade eben beschlossen, dass die weltweit geächteten (und unter anderen von CH-Banken finanzierten) Streubomben nun doch zum Arsenal einer modernen Schweizer Armee gehören sollen. Dies in völliger Missachtung der Tatsache, dass sich die Schweiz schon 2008 dazu bekannt hat, das internationale Abkommen zur Ächtung von Streubomben zu ratifizieren. Jetzt stehen wir mal wieder in einer Reihe mit ein paar wenigen Ländern wie Russland, der USA und China, die bekanntlich nicht all zu viel auf Menschenrechte geben. Ausser, es rechnet sich.
Es ginge der Welt um einiges besser, die Leute würden sich darüber empören – und nicht über ein Video, welches nur das Resultat einer solchen Politik, einer solchen Denk-und Handlungsweise auf den Tisch bringt.
So schwierig wär’s ja noch nicht mal. Denn, wer mit der Komplexität der „Privatsphäre-Einstellungen“ auf Facebook noch nicht an seine intellektuellen Grenzen stösst (und von denen scheint’s ja offensichtlich ganz viele zu geben), kann mit dem Ausfüllen eines Wahlzettels wohl kaum überfordert sein, oder? Und so hätte man ja beispielsweise letztes Wochenende nur schon mal die betreffenden Politiker nicht mehr wählen müssen. Aber eben…
Na ja… nur meine Meinung… aber ist ja auch mein Blog.
Peace & Freedom
ivo
> http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wir-brauchen-Streumunition/story/18149274
> http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Waffen-sind-nun-einmal-gefaehrlich/story/28873208
p.s. Zum Thema noch… und keinen Deut weniger brutale Realität als das Video.
Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Aeschbacher, AVO-Session, IVO, JoshFix
will sagen, „bin noch nicht tot“… hiess es doch mal…
Wie auch immer, ich hab euch ja vorgewarnt – ich bin nicht der klassische “Blogger“ (was ihr zwischenzeitlich ja problemlos gemerkt haben werdet), nein, ich meld’ mich hier nur, wenn ich Lust habe und ich denk’ mir mal, das ist auch in eurem Sinn… oder?
Na ja, so ist das nun mal… es ist ja auch das eine oder andere passiert, und zudem noch einiges anderes, was mich zusätzlich davon abgehalten hat, mich hier zu melden. Und vielleicht kommt der Tag ja noch, wo ich euch auch noch Sachen erzähle, die ich eigentlich nicht sollte. (Abgesehen davon, ich hab eben den Blog von „Aeschbacher“ gesehen… da muss ich sagen, lieber gar kein Blog…)
Für den Moment bin ich ja schon mal beruhigt, dass sich – soweit ich das beurteilen kann – auch nach drei Monaten noch niemand Sorgen um mich macht!
Also geh’ ich morgen erstmal ganz relaxt die AVO-Session spielen und bin danach zurück, mit viel guter Musik zum Beispiel… (Und eventuell dem einen oder anderen “Motz-Beitrag“
) Merkt euch also schon mal den Namen “Josh Fix“ – mehr davon das nächste mal, respektive schon bald – was auch immer das heisst… rein nach dem Lustprinzip!
Salut/ivo
…dauerts. Entschuldigt.
Irgendwie ist das ja so eine Sache mit diesem Blog – weil, ich schreib im Grunde sehr gerne hier rein. Zudem hab ich mir sagen lassen, dass scheinbar immer mehr von euch hier vorbeischauen. Das find’ ich natürlich wunderbar !
Andererseits erhöht das natürlich auch den Druck, möglichst regelmässig von mir hören zu lassen…
Nun, das war in den letzten Tagen echt fast nicht möglich – ich lüge nicht, seit wir aus Schweden zurück sind, war keine Nacht länger als vier, höchstens fünf Stunden… meistens wurde es vier Uhr Morgens, bis ich in die Pfanne kam… Montag und Mittwoch standen Proben an für einen Gig, den wir gestern das erste mal im Trio gespielt haben – es war ein wirklich schöner Abend.
Ebenfalls wirklich “schön“ – und das trifft’s noch nicht mal im Ansatz – war die Zeit in Schweden… …!
Aber davon beim nächsten mal mehr – weil, ich muss jetzt gleich los ins Tessin… ihr erinnert euch, da steht noch Gras, das gemäht werden muss… zudem tut’s mir wahrscheinlich gut, die letzten Tage erst noch etwas zu verdauen, bevor ich darüber schreibe, sonst werd’ ich noch über Gebühr emotional!
Ich wünsch euch schöne Sommertage, bis bald… ivo
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Hey guys
I know it took some time, sorry… and, too bad, I’m sorry again since it’ll take some more… the grass is waiting to be cut so I’m off a few more days…
As soon as I’m back I’ll be trying to tell you a little bit ’bout the days I spent in Sweden… and ’bout how beautiful they were…
Until soon… ivo
p.s. I had a great time with these guys…

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…so sagen die Schweden nämlich! (Ich weiss zwar nicht genau, ob das auch wirklich richtig geschrieben ist…)
All zu viel hab ich für den Moment hier gar nicht zu sagen – weil, schliesslich filmen wir unsere Tage hier in Schweden ja für euch! (Übrigens, „wir“, das ist neben mir noch unser „Webscheff“ – also der Junge, der in den letzten Monaten all unsere Online-Pages so schick aufpoliert hat!)
Ansonsten bin ich eben von der ersten Probe zurück – nun ja, was soll ich sagen? Nee, ich sag nichts…ihr seht’s dann im nächsten Video, o.k.?
Zuerst also hier mal wie versprochen „IVO goes Sweden | Day 1″
Viel Spass! (Den ersten Reaktionen nach zu urteilen ist’s offenbar lustig… …
)
ivo
Je nach Sichtweise wird’s ja nunmal in vielerlei Hinsicht nicht “besser“ in diesen Zeiten… Drum, auch über folgendes wollte ich eigentlich schon lange mal einen Song schreiben:
Über die Versessenheit des „modernen“ Menschen, von allem und jedem sofort ein Photo machen zu müssen… und dabei nicht zu merken, dass man den eigentlichen „Moment“, den man im Grunde ja so schön, so einzigartig, so unwiederbringlich findet, in der genau gleichen Sekunde verpasst (und damit eventuell noch so einiges mehr) - eben, weil man meint, ihn fotografieren zu müssen, anstatt ihn zu geniessen.
Jetzt hab ich entdeckt, dass es schon jemand gemacht hat.
„One world is round, the other is flat“ – ich hätt’s definitiv nicht besser sagen können.
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Hi, you English-speaking folks… just wrote that this was something I wanted to write a song about someday… ’bout the keenness of people who think that they have to make pictures of every beautiful second their life is about to give them – instead of enjoing it. Because in the exact same second they’re taking the picture they miss the moment…
„One world is round, the other is flat“ – I definitely couldn’t have said it better.
Falls ihr’s nur hören wollt… / If you just wanna hear it:
Falls ihr’s hören UND sehen wollt… / In case you wanna hear AND see it:
Einsortiert unter: IVO 3, Uncategorized | Tags: Baltic Song Festival, IVO, Schweden, Video-Blog, YouTube
Yep – liebe Leute… ab sofort gibt’s den ersten Video-Blog von “IVO“. (Man kann’s auch Tagebuch nennen…)
Ab nächsten Mittwoch erfahrt ihr täglich, wie’s mir in Schweden und am “Baltic Song Festival“ ergeht!
Ich bin ja gespannt… und freue mich, wenn ihr vorbeischaut!!
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Hi there!
it’s the simple truth: From next Wednesday on you can check our daily „YouTube Diary“ and see how I’m doing in Sweden at “Baltic Song Festival“ in Karlshamn…
Pretty interesting, isn’t it?
Ciao
ivo


